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5-Achs-Bearbeitung
B01
Das Teil wird aus mehreren Richtungen erreicht, weil zu drei Linearachsen zwei Drehachsen kommen. Gemeint ist die Zugänglichkeit des Teils und keine bestimmte Bauart.
Für die Zeichnung: Bezugssystem und Winkel eindeutig angeben; die Zahl „fünf“ ersetzt keine Maß- und Winkelangabe.
Fachwissen DIN 8589-3; Fachbuch Fertigungstechnik
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3+2
B02
Die beiden Drehachsen werden auf einen festen Winkel gestellt, dann wird mit den drei Linearachsen gearbeitet; danach folgt die nächste Lage.
Für die Zeichnung: Jede Lage braucht einen Winkel gegen ein benanntes Bezugselement.
Fachwissen Fachbuch Fertigungstechnik
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angestellt
B03
Das Teil oder das Werkzeug steht für den Schnitt in einem festen Winkel zur Bezugsfläche.
Für die Zeichnung: Winkel und Bezugselement der angestellten Fläche in der Zeichnung angeben.
Fachwissen Fachbuch Fertigungstechnik
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5-seitig
B04
Fünf Seiten des Teils werden bearbeitet, meist alle außer der Aufspannseite.
Für die Zeichnung: Die Aufspannseite kennzeichnen und sagen, welche Flächen Bezug sind.
Fachwissen Fachbuch Fertigungstechnik
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6-seitig
B05
Alle sechs Seiten werden bearbeitet; dafür ist mindestens eine Umspannung nötig.
Für die Zeichnung: Lage der Flächen zueinander als Bezugssystem angeben; die zweite Aufspannung beeinflusst den Lagebezug.
Fachwissen Fachbuch Fertigungstechnik
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Linearachsen X, Y, Z
B06
Die drei geradlinigen Achsen des Koordinatensystems nach DIN 66217 / ISO 841.
Für die Zeichnung: Die Zeichnung braucht das Koordinatensystem am Teil, damit die Richtungen eindeutig sind.
Norm DIN 66217; ISO 841
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Drehachsen A, B, C
B07
Die Drehachsen um X, Y und Z heißen A, B und C (DIN 66217 / ISO 841).
Für die Zeichnung: In der Zeichnung steht der Winkel am Teil, nicht der Achsname.
Norm DIN 66217; ISO 841
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Aufspannung
B08
Eine Lage des Teils in der Spannvorrichtung, in der alle zugänglichen Flächen ohne Umspannen bearbeitet werden.
Für die Zeichnung: Aufspannseiten und gesperrte Flächen (Spannflächen) kennzeichnen.
Fachwissen Fachbuch Fertigungstechnik
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Umspannen
B09
Das Teil wird aus der Spannlage genommen und in einer anderen Lage wieder gespannt. Der Lagebezug zwischen beiden Lagen ist ein eigener Fehleranteil.
Für die Zeichnung: Enge Lagebezüge zwischen Flächen auf verschiedenen Seiten ausdrücklich angeben.
Fachwissen Fachbuch Fertigungstechnik; ISO 1101
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Bezugssystem
B10
Die Bezugselemente A, B, C, auf die sich Maße, Winkel und Lagetoleranzen beziehen.
Für die Zeichnung: Bezugselemente in der Zeichnung benennen, die Reihenfolge ist Teil der Angabe.
Norm ISO 1101 (Bezüge und Bezugssysteme)
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Rohteil
B11
Das Ausgangsmaterial vor der Bearbeitung; es ist größer als das Fertigteil.
Für die Zeichnung: Rohteilform und Werkstoff mit Zustand in der Anfrage nennen.
Fachwissen Fachbuch Fertigungstechnik
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Hinterschnitt
B12
Eine Fläche, die aus der Hauptrichtung nicht erreichbar ist, weil Material davor liegt.
Für die Zeichnung: Hinterschnitte in einer eigenen Ansicht oder Schnittdarstellung zeigen.
Fachwissen Fachbuch Konstruktion
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Schrägbohrung
B13
Eine Bohrung, die nicht senkrecht zu einer Bezugsfläche liegt.
Für die Zeichnung: Neigung gegen ein benanntes Bezugselement angeben.
Norm ISO 1101 (Neigung gegen einen Bezug)
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Freiformfläche
B14
Eine Fläche ohne einfache geometrische Beschreibung, meist doppelt gekrümmt.
Für die Zeichnung: Flächenmodell mitschicken, wenn die Zeichnung die Fläche nicht eindeutig beschreibt.
Fachwissen Fachbuch Fertigungstechnik
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fortlaufende Anstellung
B15
Verweis: Ob eine Fläche in festen Winkellagen entsteht oder mit laufend verstellter Neigung, ordnet eine eigene Fachseite ein. Dieses Verzeichnis erklärt den Begriff bewusst nicht weiter.
Verweis Verweis auf eine andere Fachseite
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STEP-Modell
B16
Das neutrale 3D-Austauschformat, das Flächen und Maße des Teils enthält.
Für die Zeichnung: Modell und Zeichnung müssen übereinstimmen; bei Abweichung gilt die Zeichnung, wenn nichts anderes vermerkt ist.
Norm ISO 10303 (STEP-Austauschformat)